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Stand by me – Der große Sommerklassiker im Cinema Central

Ein Film von Rob Reiner
21. Juni 2026 / 18 Uhr / Central Theater Esslingen

Originaltitel / Stand By Me / 1986 / Regie Rob Reiner / Darsteller Wil Wheaton (Gordie Lachance) · River Phoenix (Chris Chambers) · Corey Feldman (Teddy Dechamp) · Jerry O‘connell (Vern Tessio) · Richard Dreyfuss (Der Schriftsteller) / 87 Minuten / Deutsche Synchronfassung

FSK: Aufgrund der ernsten Thematik rund um den Tod wird der Film von vielen Pädagogen und Experten ab 10 bis 12 Jahren empfohlen. Offiziell ist er ab 6 Jahren freigegeben.

1986 ereignete sich im amerikanischen Kino ein kleines Wunder: Der Regisseur Rob Reiner nahm eine Novelle von Stephen King, holte sich zwei kongeniale Drehbuchautoren ins Team, castete vier herausragende junge Hauptdarsteller und schuf ein Werk, das bis heute Generationen von Zuschauern berührt und für viele Kritiker als der beste Coming-of-Age-Film aller Zeiten gilt.

Was macht diesen Film so besonders?

Im Mittelpunkt stehen Gordie, Chris, Teddy und Vern, die sich auf den Weg machen, um die Leiche eines vermissten Teenagers zu finden. Doch je weiter ihre Reise sie führt, desto deutlicher wird, dass es um etwas anderes geht. Rob Reiner schuf eine Meditation über das Leben und die Vergänglichkeit – eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Erinnerung, Freundschaft, Herkunft, Mut und jenen kurzen Moment im Leben, in dem alles noch offen scheint.

Die eigentliche Größe von „Stand by Me“ liegt in seinen Figuren.

Selten hat das amerikanische Kino Jugendliche mit einer solchen Genauigkeit und Zärtlichkeit betrachtet. In dieser Hinsicht steht der Film in einer Tradition, die von François Truffauts „Sie küssten und sie schlugen ihn“ bis zu den großen Werken des modernen Coming-of-Age-Kinos reicht.

Nicht nur River Phoenix als Chris Chambers, der klügste und reifste der vier Freunde, sondern auch Wil Wheaton als Gordie Lachance, Jerry O’Connell als Vern Tessio und Corey Feldman als Teddy Duchamp verleihen ihren Figuren eine außergewöhnliche Präsenz. Was diese Darstellungen so bemerkenswert macht, ist ihre Wahrhaftigkeit: Hier werden Jugendliche nicht als Klischees oder Projektionsflächen gezeigt, sondern als Menschen mit Ängsten, Sehnsüchten und Widersprüchen.

Gerade deshalb hat „Stand by Me“ nichts von seiner Wirkung verloren. Die Geschichte spielt in den fünfziger Jahren, entstand in den achtziger Jahren und spricht doch bis heute unmittelbar zu ihrem Publikum. Denn sie erzählt von einer Erfahrung, die jeder kennt: von jenem Sommer, jener Freundschaft oder jenem Augenblick, der vergeht – und dennoch ein Leben lang bleibt.

… Stand by Me … unser großer Sommerklassiker im Cinema Central.

Trailer